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Brief von Dr. Dario Spinedi /Clinica Santa Croce Orselina zur Plusminus-Sendung vom 15. März 2017

Sehr geehrte Damen und Herren! 

Vielen Dank für Ihre email und die Aufmerksamkeit, die Sie unserer Arbeit schenken.

Seit 40 Jahren bin ich als homöopathischer Arzt tätig. Nach meinem Medizinstudium habe ich in Zürich 15 Jahre lang bei einem der besten Homöopathen der Welt Homöopathie studiert und gelernt zu praktizieren. Mit diesem Wissen eröffnete ich 1982 eine Praxis in Orselina, in welcher ich 15 Jahre lang gearbeitet habe und die Wirksamkeit der Homöopathie an vielen, auch schwerkranken Patienten, erleben durfte. Im Laufe der Jahre haben immer mehr krebskranke Patienten meine Hilfe in Anspruch genommen. Bald bemerkte ich, dass es sehr schwer ist solche Patienten im Alleingang ambulant zu behandeln.

Im Jahre 1997 (vor nun 20 Jahren) durfte ich, mit einer Genehmigung des Kanton Tessin, in der Clinica Santa Croce eine homöopathische Abteilung eröffnen, in welcher wir seither vorwiegend Tumorpatienten behandeln. Diese Krankheit hat bereits ein epidemisches Ausmass erreicht und verursacht neben körperlichen, auch viele seelische Leiden.

Mittlerweile sind wir in der Klinik ein Team bestehend aus 11 Ärzten aus unterschiedlichen Fachrichtungen (Innere Medizin, Gynäkologie, Neurologie, Allgemeinmedizin), welche sich alle auf Homöopathie spezialisiert haben.

Täglich können wir sehen welchen Segen und Nutzen die Homöopathie bei diesen Schwerleidenden bringt. Es kamen und kommen Patienten mit schweren Nebenwirkungen, verursacht durch Chemo- und Strahlentherapie, zu uns. In vielen Fällen durften wir erleben wie sich innert relativ kurzer Zeit die Lebensqualität besserte, infolgedessen auch die Prognose: Patienten mit einer Prognose von wenigen Monaten, lebten noch mehrere Jahre.  Dies war natürlich nicht in allen Fällen so, aber in sehr vielen.

In den vergangenen 20 Jahren haben wir tausende von Patienten behandelt.

Wohlgemerkt sei, dass unsere Abteilung weder von den Krankenkassen noch vom Staat Unterstützung bekommt. Somit müssen die Patienten den Aufenthalt selbst bezahlen. Für Patienten, welchen die finanziellen Mittel dazu fehlen, haben wir einen Fond geschaffen, der die Klinikkosten übernimmt.  

Unter  diesen Umständen war uns allen klar, dass nur eine hochqualitative Arbeit unsere Existenz garantieren würde. Die meisten Patienten kommen aufgrund der sogenannten  „Mund zu Mund“ Propaganda.

Der Wunsch dies alles statistisch zu untermauern war und ist immer noch in unserem Herzen, aber für eine glaubwürdige Studie mangelte es bisher an finanziellen Mitteln.  

Daher waren wir sehr erfreut als ein Professor für Statistik, ein Onkologe und eine Doktorandin der Universität Freiburg in Breisgau zu uns kamen und fragten ob wir bereit wären unsere Akten zur Verfügung zu stellen, um 300 unserer Patienten mit 300 ähnlichen Patienten, welche nur schulmedizinisch behandelt wurden, zu vergleichen. Gerne übergaben wir unsere Unterlagen. Diese wurden genau ausgewertet und es konnten zwei vergleichbare Gruppen geschaffen werden.

All diese Patienten wurden 5 Jahre lang mit den modernsten schulmedizinischen Methoden in 3-monatigen Abständen nachkontrolliert und mit internationalen Fragebögen ausgewertet. Es war eine sehr aufwendige Arbeit, der wir uns freiwillig und freudig unterzogen haben. Diese Studie war nur möglich, weil die Ärzte der Universität Freiburg, die natürlich kein Interesse daran hatten, unsere Arbeit besser darzustellen als sie war, Geldressourcen zur Verfügung hatten, die wir nicht hatten.

Nach den 5 Jahren kam Dr Rostok (Onkologe) persönlich nach Orselina, um uns die statistischen Daten vorzustellen und bemerkte zusammenfassend, dass unsere Patienten im Vergleich zu den rein schulmedizinisch behandelten Patienten eine statistisch signifikant bessere Lebensqualität hatten.

 Wir waren über diese Aussage dankbar, da sie uns das bestätigte was wir täglich in der Klinik sehen. Betont sei, dass diese Arbeit von sehr kompetenten Fachleuten, die kein gemeinsames Interesse hatten, sondern „aus einem anderen Lager“ kamen, durchgeführt wurde. An dieser Stelle möchte ich die Ehrlichkeit der beteiligten Personen loben. 

Seit vielen Jahren arbeiten wir mit den Onkologen aus dem Kanton Tessin stillschweigend zusammen und es gab nie einen Angriff auf unsere Klinik. Die Onkologen sehen selbst, dass die gemeinsam behandelten Patienten bessere Verläufe aufweisen. Das Ospedale della Carita in Locarno hat in diesem Jahr (2017) offiziell die Zusammenarbeit für Patienten, die eine homöopathische Begleittherapie wünschen, gesucht. Die Verträge sind bereits unterschrieben. Ein Kollege unserer Abteilung arbeitet mit dem kinderonkologischen Zentrum des Universitätsspital Bern zusammen (80% der Kinder werden dort zusätzlich zur schulmedizinischen Therapie auch homöopathisch oder mit anderen komplementärmedizinischen Methoden begleitet).

Von unseren Klinikpatienten, die wir während der Chemotherapie homöoapathisch begleitet haben, hörten wir wiederholt, dass  sie viel weniger Nebenwirkungen hatten als „Mitpatienten“ die nur Chemotherapie (ohne homöopathische Begleittherapie) erhalten haben.

Wenn man dies hört, tut es einem im Herzen weh! 

Die Radiotherapeuten sind immer wieder erstaunt (und teilen dies auch den Patienten mit) wie schön die Haut bei Patienten mit homöopathischer Begleittherapie bleibt. Oft treten bei solchen Patienten keine Rötungen auf.

Es gibt auch andere Wege, als den der Statistik, um zu sehen wie eine Methode wirkt, und das ist, unter anderem,  die tägliche klinische Arbeit. 

Hahnemann, der Begründer der Homöopathie äusserte sich so: „Das einzige Orakel der Wahrheit ist das Krankenbett“. Damit sind die täglichen Beobachtungen und Erfahrungen, die man im Laufe vieler Jahre im Kontakt mit den Patienten selbst sammelt, gemeint.

Es ist klar, dass wir uns bemühen müssen all diese Daten statistisch zu untermauern. Wir wären über jeden Doktoranden, der sich damit beschäftigen würde, und über jede Stiftung, die bereit wäre uns zu unterstützen, froh. Als Ärzte sind wir mit soviel Leid konfrontiert, dass uns diesbezüglich keine freien Valenzen bleiben. Wir arbeiten aber daran eine einfache Statistik über unsere Patienten zusammenzustellen, die in Zukunft gewisse Grundinformationen liefern soll.

Ich bedanke mich im Voraus für Ihr Verständnis und die Geduld beim Lesen meines langen Berichtes und verbleibe mit freundlichen Grüssen, 

Dr. Med. Dario Spinedi, Leiter der homöopathischen Abteilung der Clinica Santa Croce

www.clinicasantacroce.ch

Interview mit Herrn Dr. Holger Malchow von der Clinica Santa Croce, Orselina

  • geboren 1971
  • Medizinstudium in Homburg/Saar (Deutschland), Rennes (Frankreich) und Freiburg (D)
  • 1998- 2005 Assistenzarzt in Gastroenterologie und Kardiologie in Ludwigsburg und Backnang (D), Ausbildung zum Notarzt
  • 2005 Facharzt für Innere Medizin
  • seit 1992 Homöopathieausbildung 
  • seit 1995 Teilnahme an der Supervision und regelmäßige Fortbildungen bei Dr. Spinedi,
    2005 Zusatzbezeichnung Homöopathie
  • seit November 2005 Mitarbeit in der Clinica Santa Croce 
  • seit September 2011 Tätigkeit als Supervisor in der Clinica Santa Croce

1. Wie war Ihr Werdegang und was  war für Sie der entscheidende Punkt sich für die Homöopathie zu entscheiden?

Mein Vater war länger krank und hat Hilfe durch einen homöopathischen Arzt erfahren. Daraufhin habe ich beschlossen Medizin zu studieren und Homöopath zu werden. Nach dem Medizinstudium habe ich eine Facharztausbildung zum Internisten  gemacht und parallel dazu die Homöopathie in Arbeitskreisen gelernt, um die Zusatzbezeichnung Homöopathie zu erlangen. In der internistischen Praxis war ich auch teilweise homöopathisch tätig.

2. Seit wann arbeiten Sie hier mit schwerstkranken Patienten in der Clinica Santa Croce in Locarno und was hat Sie hierher geführt?

Bereits während meines Medizin-Studiums bin ich zu den monatlichen Supervisionen zu Herrn Dr. Spinedi gefahren. Den ersten Kontakt hatten wir 1994 bei einem Studentenseminar und ab 1995 durfte ich dann an den Supervisionen teilnehmen.

1997 hat Herr Dr. Spinedi die Klinik  eröffnet. Ich habe nach Abschluss meines Facharztes mich hier beworben, weil es immer mein Wunsch war, hier zu arbeiten.

3. Was sind das für Patienten, die zu Ihnen kommen? Haben diese Patienten bereits eine Odyssee von Therapien hinter sich und möchten nun auch noch die Homöopathie ausprobieren oder sind es Patienten, die sich bewusst für die Homöopathie entscheiden?

Wir haben ein großes Spektrum an Patienten. Zu 90-95% handelt es sich um Krebspatienten. Das Spektrum reicht von Patienten, die nach einer Tumordiagnose eine reine homöopathische Behandlung wünschen bis zu denen, die von der Schulmedizin austherapiert sind und zum sterben nach Hause geschickt wurden.

Ein Großteil der Patienten befindet sich im Stadium 4.

4. Wie läuft die Behandlung ab, nachdem der Patient die Klinik betreten hat?

Die Erstanamnese erfolgt am Aufnahmetag mit besonderem Schwerpunkt auf die Krebserkrankung. Diese Erstanamnese wird von 2 Ärzten studiert und ausgewertet. Das ist  der Arzt, der die Anamnese erhoben hat und ein Supervisor. Über die Mittelverschreibung wird gemeinsam entschieden. Man beginnt dann am Folgetag mit der homöopathischen Therapie. Jeden Tag gibt es persönliche ärztliche Visiten, die am Wochenende per Telefon stattfinden. Einmal in der Woche gibt es eine Visite zusammen mit dem Supervisor. 

5. Wonach richtet sich die Verschreibung? Ist es die Gesamtheit der im Moment vorherrschenden Symptome, konstitutionell oder  organbezogen oder gibt es keine feste Regel?

Ziel der Erstanamnese ist es, die Totalität der Symptome zu erfassen. Dann folgt die Analyse, bei der das Konstitutionsmittel, das Tumormittel, das miasmatische Mittel und eventuell ein Akutmittel herausgearbeitet werden. Die Verordnung richtet sich nach der Analyse, was im Moment im Vordergrund steht, woran der Patient aktuell leidet und das wird dann verschrieben.

Das Konstitutionsmittel ist z.B. Phosphor und die Patientin kommt zu uns nach Chemotherapie und Bestrahlung und leidet an einem Mamma-Ca. Dann ist Phosphor das Mittel für die komplette Totalität.

Es kann auch Staphisagria sein, wenn der Patient operiert wurde und noch kein Staphisagria bekommen hat oder Belladonna bei einer massiv entzündeten Brust oder wenn die Schmerzsymptomatik darauf hinweist.

6. Ist es erforderlich, dass die Patienten, die ja vermutlich auch von weither kommen, regelmäßig hier in Orselina erscheinen zur Kontrolle oder wie läuft der Kontakt nach dem Aufenthalt?

Nach dem Aufenthalt hier in Orselina bleiben wir in der Regel per Telefon, Email oder Skype in Kontakt mit dem Patienten und idealerweise kommen sie 1-2x pro Jahr ambulant zu uns zur Konsultation.

7. Wie sind die Heilungschancen ohne schulmedizinische Unterstützung?

Wenn ein Patient kommt mit einem Tumor und keine schulmedizinische Behandlung wünscht, dann nehmen wir das an, gehen Schritt für Schritt vor, machen die regelmäßigen schulmedizinischen Kontrollen und entscheiden dann, ob der Weg so weiter gehen kann.

Eine gute Chance besteht, dass man einen Tumor so heilen kann.

8. Kommen auch Patienten, für die es die erste homöopathische Behandlung ist bzw. die der Homöopathie skeptisch gegenüber stehen? 

Es kommen Patienten zur ersten homöopathischen Behandlung in ihrem Leben aufgrund von Empfehlungen oder über unsere Internetseite. Alle Patienten werden gleich behandelt und sie werden überzeugt durch die persönliche Erfahrung, dass die Homöopathie kein Placebo ist.

9. Was sind Ihrer Meinung nach die Gründe für die vielen Krebserkrankungen auch bei vielen jungen Menschen?

Einerseits hat es sicherlich etwas mit der Umweltbelastung durch Strahlen zu tun. Die Nutzung von Fernsehen, Computer und Handys trägt sicherlich dazu bei. Andererseits dürfen auch Impfungen und miasmatische Belastungen nicht unterschätzt werden.

10. Wo sehen Sie die Homöopathie in 50 Jahren?

Das ist eine interessante Frage.

Im Moment ist das offen. Wenn man in Betracht zieht, dass die Schulmedizin immer teurer wird, könnte es sein, dass sich die westlichen Länder diese auch in 50 Jahren nicht mehr leisten können und dann sehe ich die Homöopathie als gute Alternative.

Was uns Sorgen macht, ist die Psycholosierung der Homöopathie. Damit meine ich, dass zu viel nach Wahnideen und Gemütssyptomen verschrieben wird, ohne dass die körperlichen Symptome und Zeichen miteinbezogen werden.

Auch die fundierte Kenntnis der Theorie ( Organon, Kent, die chronischen Krankheiten ) wird nicht mehr ausreichend berücksichtigt bei den Verordnungen.

Wir stellen fest, dass viele Patienten über viele Jahre Hochpotenzen bekommen und sich dann eine Krebserkrankung entwickelt.

Vonseiten der Bevölkerung ist eine große Unterstützung für die Homöopathie da, aber von ärztlicher Seite nimmt die Bereitschaft, eine homöopathische Ausbildung zu absolvieren, immer mehr ab.

Herr  Dr. Malchow, herzlichen Dank für dieses Interview!

Radioaktivität

Am 12. Februar 2013 ereignete sich eine gewaltige Explosion in Nordkorea mit einem Erdbeben von 4,9 - 5,2 auf der Richterskala.  Nach Aussage der Uno-Behörde traten dabei radioaktive Stoffe des Edelgases Xenon aus. Da es aber keine offizielle Bestätigung aus Nordkorea für einen Atomtest gibt, könnten die Xenon Isotope auch von einem Atomreaktor oder anderen nuklearen Aktivitäten stammen.

Aber nicht nur Atomtests sondern auch Störfälle in Kernkraftwerken gefährden permanent unsere Gesundheit. Sowohl 2011 als auch 2012 können jeweils 9 Störfälle in deutschen Atomkraftwerken verzeichnet werden. Bis Mitte Mai  diesen Jahres wurden bereits 5 Störfälle gemeldet.

Wir erinnern uns an Fukushima im März 2011. Mit empfindlichen Messgeräten sind Spuren der radioaktiven Partikel aus Fukushima weltweit nachweisbar, was bedeutet, dass wir alle davon betroffen sind.

Radioaktivität kann man nicht sehen und nicht riechen. Der Feind ist also unsichtbar. Er kommt über die Luft, schleicht sich durch Ritzen in den Fenstern und Türen, der Mensch atmet die Luft ein, kann nicht zwischen guter und schlechter Luft unterscheiden. Nach dem Inhalieren breiten sich die gefährlichen Partikel im Körper aus. Auch über die Haut können sie in den Körper gelangen. Dann lagern sie sich im Gewebe an und entfalten ihre zerstörerische Kraft.

Das, was dem Körper zu schaffen macht, sind aber nicht die radioaktiven Partikel selbst sondern die ionisierende Strahlung, die von ihnen ausgeht. Diese Strahlung wird zwar von den biologischen Molekülen im Körper ausgebremst, sie zerstören aber die Atomhüllen von Molekülen und diese bleiben dann als sogenannte "Radikale" zurück, die wiederum wichtige Enzyme funktionsunfähig machen, ganze Zellbausteine zerstören oder das Erbgut verändern.

Werfen wir einen Blick in die Geschichte der Radioaktivität:

Im Jahr 1896 entdeckte Henri Becquerel erstmals eine Strahlung, die von Uranverbindungen ausging. Marie Curie untersuchte in ihren Forschungen diese Strahlung und prägte das Wort "radioaktiv", welches ihr 1903 einen anteiligen Nobelpreis für Physik bescherte.

1931 gelingen die ersten Versuche, aus Protonen Strom zu erzeugen und 1942 wird der erste Kernreaktor in den USA gebaut.

1993 besitzen 30 Länder insgesamt 422 Kernkraftwerke und 1999 beschließt die Deutsche Regierung den Ausstieg aus der Atomenergie.

Genau 110 Jahre sind vergangen seitdem der Begriff "Radioaktivität" zum ersten Mal erwähnt wird. Viele Menschen haben ihr Leben verloren durch diese Erfindung. Wir denken an Hiroshima, die vielen Unfälle mit Atom-U-Booten, Störfälle in Kernkraftwerken, gehäufte Krebserkrankungen im Umfeld von Kraftwerken und zuletzt Fukushima.

Bis zum Jahr 2022 sollen in Deutschland alle Atomkraftwerke abgeschaltet sein. Aber was ist mit unseren Nachbarstaaten? Hier gibt es zum derzeitigen Zeitpunkt noch keine Pläne für einen  Ausstieg aus der Atomenergie.

Symptome bei schwacher Belastung mit Radioaktivität können sein:

unruhiger Schlaf, Halsschmerzen, Schluckbeschwerden, Lymphdrüsenschwellung, bitterer Mundgeschmack, Kopfschmerzen, Bindehautentzündung, Augenbrennen.

Die akute Strahlenkrankheit zeichnet sich aus durch:

tiefsitzende Müdigkeit, große Schwäche, Rötung der Haut mit Jucken und Brennen, Reizhusten, unverdauter Durchfall, hohes Fieber und heftiges Erbrechen.

Im Folgenden wird ein radioaktives Mittel beschreiben:

Chemisch gesehen gehören diese Elemente zur siebten und letzten Reihe der Periodensystems und haben einerseits ein enormes Zerstörungspotential (Kernwaffen, tödliche Krankheiten, Genmutationen), können andererseits aber auch lebensrettend eingesetzt werden (Radiotherapie, bildgebende medizinische Diagnostik). Diese Extreme von Leben und Tod spiegeln sich in den homöopathischen Mittelbildern nicht nur auf körperlicher, sondern auch auf psychischer Ebene wieder.

Radium metallicum

Radium ist ein blau weiß glänzendes, relativ weiches und radioaktives chemisches Element und gehört zu den Erdalkalimetallen, der 2. Hauptgruppe des Periodensystems. Dieses 6. Element der Gruppe ist ein Zwischenprodukt natürlicher Zerfallsreihen. Es entsteht durch den Atomzerfall von Uran und Thorium und hat eine Halbwertszeit von 1600 Jahren ( RA 226 ).

Radium kommt natürlicherweise in kleinen Konzentrationen im Gestein und in Bödenvor und verbindet sich stark mit diesen Materialien. Aus diesem Grund sind wir immer geringfügig mit Radium und dessen radioaktiver Strahlung belastet.

Der Abbau von Uran hat oft hohe Radiumkonzentrationen in Gewässern in der Nähe dieser Minen zur Folge.

Durch die Verbrennung von Kohle und anderen Brennstoffen hat die Radiumkonzentration stark zugenommen. Wenn Trinkwasser aus Tiefbrunnen gewonnen wird, die sich in der Nähe von Mülldeponien befinden, kann es mit Radium belastet sein.

Zur Zeit gilt es noch nicht als bewiesen, dass die Belastung mit den natürlich vorkommenden Radiumkonzentrationen Auswirkungen auf die Gesundheit des Menschen hat. Eine höhere Konzentration kann jedoch zu Zahnbruch, Anämie, grauem Star oder Krebs führen. Grund dafür ist die Gammastrahlung, die sich über weite Strecken verbreiten kann.

Charakteristika

Radium erkennt und sieht keine gefährlichen Situationen. Auch wenn ihnen schon mehrmals etwas passiert ist, schützt sie diese Tatsache nicht vor weiteren Unfällen. Sie erkennen keine Gefahr, da ihnen die Fähigkeit fehlt, diese zu spüren.

Radium ist stur und eigensinnig und lässt sich durch nichts beeinflussen oder stoppen. Kinder können nicht gebändig oder erzogen werden. Sie machen das, was sie wollen, und lassen sich durch nichts davon abhalten. Häufig haben diese Kinder eine schwierige Kindheit erlebt und zeigen sich unversöhnlich bezüglich der Verletzungen durch die Eltern.

Radium fürchtet sich vor Atomkrieg und Zerstörung und träumt auch davon. Es fühlt sich zerbrechlich und träumt von Knochensplittern.

Furcht vor Gespenstern und Geistern, Verlangen nach Gesellschaft, mürrisch, reizbar, ruhelos, traurig Körperliche Wunden heilen schlecht

Brennende Schmerzen , Folgen von Verbrennung und Bestrahlung

Hautausschläge; juckende, trockene Haut

Träume von zukünftigen Ereignissen ( hellsichtig) und Blut, schlechte Blutgerinnung

Leeregefühl im Magen und bösartige Geschwüre im Pylorus

Rheumatismus, Schmerzen der Gelenke und Muskeln, Unbeweglichkeit, Steifheit

Verlangen nach geräuchertem Fleisch und Schweinespeck und Abneigung gegen Süßigkeiten

Diabetes mellitus, Epitheliom, Leukozyten vermindert, Urin eiweißhaltig

Modalitäten

Amel: durch Bewegung und Druck, Juckreiz durch heißes Wasser

Agg: nachts